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Schröpfkopfmassage

Rücken- oder Ganzkörperanwendung

30 Minuten = 40,00 Euro            60 Minuten = 65,00 Euro                                90 Minuten = 85,00 Euro

 

15 Minuten zur Vorbereitung bzw. während (Verlängerung) der Dorn-Methode = 20,00 Euro

 

30 Minuten zur Vorbereitung bzw. während (Verlängerung) der Dorn-Methode = 30,00 Euro

 

 60 Minuten zur Vorbereitung bzw. während (Verlängerung) der Dorn-Methode = 55,00 Euro

 


 

Was ist das?

Vor einer solchen Anwendung wird der Rücken mit Öl eingerieben. Die Schröpfkopfmassage stellt eine Variante des trockenen Schröpfens dar. Bei diesem Verfahren wird das Schröpfgefäß in einem größeren Bereich hin- und herbewegt, wobei blaurote Verfärbungen entstehen können, welche aber meist nicht schmerzhaft sind.

Die meisten Menschen empfinden diese Massage als äußerst wohltuend, entspannend, lockernd und effektiv.

So wirkt Schröpfen auf Stoffwechsel und Organe

 

Durch den Unterdruck hebt sich die Oberhaut von den tiefer gelegenen Schichten ab. Dadurch wird wie bei einer Bindegewebsmassage die Durchblutung des Gewebes angeregt und der Lymphstrom aktiviert sowie die Stoffwechselaktivität angeregt.

Verspannungen und Blockaden sollen so gelockert und gelöst werden. An den behandelten Stellen können sich Blutergüsse bilden. Die blauen Flecken (Hämatome) bleiben einige Stunden oder auch Tage bestehen. Keine Sorge: Diese sichtbare Nebenwirkung des Schröpfens ist therapeutisch beabsichtigt.

Die Wirkung der Schröpfmassage auf innere Organsysteme basiert auf der Vorstellung, dass die verschiedenen Schröpfzonen über neurophysiologische und reflektorische Verbindungen mit bestimmten Organen verknüpft sind.

Diese Wirkung macht man sich bei verschiedensten Krankheitsbildern zunutze: Neben Verspannungen und Verhärtungen im Rückenbereich werden mit dem Schröpfen auch Hexenschuss oder Durchblutungsstörungen behandelt. Wichtig ist, dass das Schröpfen dabei nur ein Behandlungsschritt von mehreren ist. Auch bei Nierenleiden, Nerven- und Kopfschmerzen sowie Verdauungsstörungen kann die Schröpftherapie zum Einsatz kommen.

 

Schröpfkopf anbringen

Am besten eignet sich für die Schröpfmassage ein Schröpfkopf mit großer Fläche, welcher sich besser über die Haut ziehen lässt. Zu Beginn arbeitet man mit einem sehr schwachen Vakuum, um ein Gefühl für die Anwendung zu bekommen.

Schröpfmassage durchführen

Der mit schwachem Vakuum festgesaugte Schröpfkopf wird nun in langen, gleichmäßigen Bewegungen über den Rücken gezogen. Bei Rückenschmerzen bewegt man den Schröpfkopf parallel zur Wirbelsäule. Dabei bleibt man stets neben den Wirbeln. Die Haut sollte sich durch die Massage dabei röten.

 

 

Gegenanzeigen: Wer darf sich nicht schröpfen lassen?

Im Allgemeinen gilt das Schröpfen als nebenwirkungsarme Behandlungsmethode, die in der Regel gut vertragen wird.

Dennoch gelten spezielle Regeln für bestimmte Körperbereiche. Zudem gibt es gesundheitliche Zustände, in denen keine Schröpfbehandlung erfolgen sollte.

Ob das Schröpfen als Anwendung in Frage kommt, ist individuell unterschiedlich und hängt nicht zuletzt von den Beschwerden ab. 

In folgenden Fällen darf das Schröpfen nicht oder nur eingeschränkt angewendet werden (Kontraindikationen):

  • bei akuten Entzündungen, Verletzungen oder Erkrankungen der Haut z.B. Ödemen, Krampfadern, Varizen, Muttermalen, Hautveränderungen, Narben etc. kann auf der betroffenen Stelle nicht geschröpft werden
  • bei allergischen Veränderungen der Haut
  • bei akuten Infekten, da der Körper überreizt werden kann 
  • bei Einnahme von Blutverdünnern (Macumar, Heparin) wegen der Gefahr starker Hämatombildung
  • bei generalisierten Ödemen und schweren Herzerkrankungen
  • in der Schwangerschaft
  • nach einer Strahlentherapie
  • nach langer Behandlung der Haut mit Kortison (mit entsprechenden Hautveränderungen)
  • bei erhöhter Blutungsneigung

 

Darüber hinaus gibt es das blutige und trockene Schröpfen

Darüber hinaus gelten für das Schröpfen gewisse Einschränkungen:

  • über Knochen darf nicht blutig geschröpft werden (Ausnahme Hypertoniezone L5/S1)
  • über leeren Gelosen darf nicht blutig geschröpft werden
  • bei Schwäche- und Kältezuständen darf nicht blutig geschröpft werden
  • bei Nieren- und Lebererkrankungen nur trockenes Schröpfen 
     

     

    Die Blutergüsse nach dem Schröpfen sind gewollt und fallen je nach Stärke des Unterdrucks verschieden intensiv aus.
     

    Ausschlaggebend für die Wirksamkeit des Schröpfens ist die Wahl der richtigen Schröpfstelle und des geeigneten Verfahrens. Die wichtigsten Schröpfzonen befinden sich auf dem Rücken. Vor jeder Behandlung werden die Schröpfstellen auf Basis eines Tastbefundes definiert – dabei wird nach Verhärtungen im Unterhaut- und Muskelgewebe, sogenannten "Gelosen", gesucht. Je nachdem, wie diese beschaffen sind, wird entweder das trockene (unblutige) oder das blutige Schröpfverfahren angewendet.

     

    Trockenes (unblutiges) Schröpfen

    Beim trockenen Schröpfen wird die Haut durch Unterdruck angesaugt. Es kommt zur verstärkten Durchblutung des Gewebes, rote Blutzellen treten aus den Gefäßen ins Gewebe über, und es entsteht eine lokale Entzündungsreaktion mit Rötung, Schwellung und Überwärmung. In der Folge werden verstärkt Stoffwechselprozesse aktiviert, die die Entzündungsreaktion bekämpfen. An der Schröpfstelle entsteht ein blauer Fleck (Hämatom).

    Trockenes Schröpfen wird bei sogenannten Leerezuständen der Haut, auch "kalte Gelose" genannt, angewendet. Dabei handelt es sich um eher chronische Beschwerden, bei denen der Schmerz tiefer sitzt als bei den heißen Gelosen und die Spannung des Bindegewebes vermindert ist.

    Blutiges Schröpfen

    Beim blutigen Schröpfen wird die Haut zunächst mit einer dünnen Nadel aufgeritzt, sodass nach dem Aufsetzen der Schröpfgefäße Blut austritt, das in den Gefäßen aufgefangen wird. Neben den Effekten, wie sie auch beim trockenen Schröpfen auftreten, verbessert das blutige Schröpfen die Fließeigenschaften des Blutes und der Lymphe.

    Blutiges Schröpfen wird bei Füllezuständen, auch heiße Gelose genannt, angewendet. Heiße Gelosen entsprechen eher einem akuten Zustand, auf den zum Beispiel klopfende oder pulsierende Schmerzen im Gewebe, eine schnelle Rötung der Haut nach Berührung, ein vermehrter Bewegungsdrang und eine Verschlimmerung der Beschwerden bei Wärmeanwendungen hinweisen.

Indikationen und Zonen im Überblick

Das Schröpfen wird zur lokalen Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparates mit muskulären Verspannungen, Myogelosen (Muskelverhärtungen) und schmerzhaften Bindegewebszonen sowie zur reflektorischen Behandlung von Beschwerden tiefer gelegener Muskel- und Skelettschichten und innerer Organe eingesetzt.

Für die verschiedenen Indikationen gibt es unterschiedliche Körperregionen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Schröpfzonen und die damit verbundenen Indikationen:

Schröpfzone Indikationen Besonderheiten

Nackenzone

(Halswirbel C3 bis C4 neben der Wirbelsäule)

  • Störungen im Kopfbereich wie Migräne, Nasennebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Beschwerden im Halswirbelbereich
  • Bluthochdruck
nur blutiges Schröpfen

Tonsillenzone (Mandelzone)

(über den Schultern und den Halsmuskeln)

  • Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Mandelentzündung
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Beschwerden im Halswirbelsäulenbereich
meist blutiges Schröpfen

Hormonbuckel

(so wird die Verquellung um den 7. Halswirbel genannt)

  • bei hormoneller Dysbalance, zum Beispiel während der Wechseljahre
  • Bluthochdruck
  • idiopathische Ödeme
  • Depressionen
nur trockenes Schröpfen

Lungenzone

(im Bereich der Brustwirbelsäule)

  • Asthma bronchiale
  • Lungenfibrose
  • Rippenfellentzündung
trockenes und blutiges Schröpfen je nach Zustand möglich

Herzzone

(Bereich der Brustwirbelsäule (Brustwirbel Th2 bis Th5 neben der Wirbelsäule links)

  • funktionelle Herzerkrankungen
 

Magen- und Bauchspeicheldrüsenzone

(Brustwirbel Th2 bis Th7 neben der Wirbelsäule links)

  • Störungen und Erkrankungen im Magen und der Bauchspeicheldrüse
  • Beschwerden im Brustwirbelbereich
 

Leber-Gallenzone

(Brustwirbel Th2 bis Th8 neben der Wirbelsäule rechts)

  • Störungen und Erkrankungen an Leber und Gallenblase
  • Beschwerden im Brustwirbelbereich
häufig blutiges Schröpfen, bei Lebererkrankungen nur trockenes Schröpfen

Nieren-/Nebennierenzone

(Brustwirbel Th12 bis Lendenwirbel L2 neben der Wirbelsäule)

  • Störungen und Erkrankungen der Nieren und Nebennieren
  • Beschwerden im unteren Brust- und Lendenwirbelbereich
  • Bluthochdruck
  • Wechseljahre beim Mann
bei Nierenerkrankungen nur trockenes Schröpfen

Lumbalzone

(Lendenwirbelsäule, Wirbel L2 bis L4 neben der Wirbelsäule)

  • Störungen und Erkrankungen des Darms
  • Beschwerden im Lendenwirbelbereich, wie Rückenschmerzen
 

Hypertoniezone

(Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins über Lendenwirbel L5/ Kreuzbeinwirbel S1)

  • Bluthochdruck
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Beschwerden im Lendenwirbelbereich, Rückenschmerzen
meist blutiges Schröpfen

Genitalzone

Lendenwirbel L4

  • Störungen und Erkrankungen der Eioerstöcke, Prostata oder des kleinen Beckens
  • Beschwerden im Lendenwirbelbereich
 

Blasenzone

Beginn der Analfalte

  • Störungen und Erkrankungen mit Blasenschwäche
 
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Pilates - Wellnessmassagen - EM - Körperpflege im Frechnhaus mit Wohlfühlambiente * Andrea Warlich  | PAMWarlich@web.de / 08856-91 08 12